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    Geschrieben von: Administrator   
    Montag, 23. Februar 2015 um 18:56

    Gründung 4. September 1889

    Die Feuerwehr Hoitlingen wurde das erste Mal am 04. September 1889 im Protokollbuch der Gemeinde Hoitlingen von 1865 erwähnt.

    An diesem Tage traf sich der Gemeinderat und Gemeindevorsteher Hansmann um die hiesige Feuerwehr zu ordnen.  Folgende Punkte wurden beschlossen:

    I. Die Feuerwehrspritze soll ins künftige mit zwei Pferden gefahren werden, wogegen die anderen zwei Pferde zum Personenwagen bestimmt sind. Bei schlechten Wegen ist der Gemeindevorsteher bevollmächtigt, das Spannkraft verdoppeln zu lassen. Es wird noch bemerkt, wer Fahrzeuge hat und keine Pferde im Hause hat, muss sobald wie geblasen wird zum Feuer, sich sobald wie möglich mit den Pferden vor dem Spritzhause zu erscheinen. Wer das nicht befolgt, muss sich die gesetzliche Strafe unterwerfen. Ferner wer tragende Pferde oder Krankheit zwischen seinen Pferden hat, der ein Fahrzeichen hat, muss sich bei den Gemeindevorsteher melden, wo dann das Zeichen weitergetragen wird, sobald aber die Pferde wieder zugbar sind, sofort sein Fahrzeichen wieder anzunehmen. Soll nun die Reihenfolgende Fahrleute nicht zuhause sein, so wird von den Gemeindevorsteher, wer am ersten zu kriegen ist, bestimmt. Wer sich dann widersetzt, muss sich des gleichen der gesetzlichen Strafe unterwerfen.

    II. Die Personen, die ein Feuerzeichen haben, müssen sich, sobald wie geblasen wird, vor dem Spritzenhause zu erscheinen. Jeder Feuerwehrpflichtige wird beauftragt, seine Familie davon in Kenntnis zu setzen, sobald wie geblasen wird zum Feuern, und er selbst nicht zu hause ist, wenn er auf hiesiger Feldmark ist, sofort Nachricht von Feuern zu geben, wo er denn verpflichtet ist, sich sofort zum Feuern zu begeben. Ist aber der Betreffende nicht zu Hause oder auf hiesiger Feldmark, so muss die Familie sofort den Gemeindevorsteher oder den Zugführer davon in Kenntnis setzen, so wird der Reihenfolgende bestimmt.

    III. Bei Übungen der Spritze wird noch bemerkt, wer ohne Entschuldigung ausbleibt, muss eine Mark Strafe (*nach heutigem Realwert ca. 15€) bezahlen. Wer zu spät erscheint, wenn zum zweiten Male geblasen ist, muss 50 Pfg Strafe zahlen.

    Wer diesen Bestimmungen nicht nachkommt, wird auf No.1  3 Mark Strafe auf No.2 1 Mark Strafe, welches Geld in die hiesige Feuerwehrkasse fließt. Wer das nicht bezahlt, muss sich von alle drei Bestimmungen die gesetzliche Strafe unterwerfen.

    Hoitlingen, den 4ten Sept 1889

    Diedrichs Geminderath

    Krüger

    Vahldieck

    Munte

    Göhe

    Obige Bestimmung anerkannt
    G. Hansmann
    Bez. Hauptmann


    8. Februar 1902 aus dem Protokollbuch der Gemeinde Hoitlingen

    Der Anbauer Friedrich Schulze hat das Rohrfahren der Spritze vom 1. März 1902 bis 1908 zum Preis von 8 Mark pro Jahr übernommen. Die Reinigung und Trocknung der Schläuche war inbegriffen. 


    13. Oktober 1911 aus dem Protokollbuch der Gemeinde Hoitlingen

    In der Gemeinderatssitzung wurde nachstehend einstimmig beschlossen, dass die hiesige einexerzierte Feuerwehr in Zukunft in zwei Abteilungen zu je 12 Mann unter je einem Führer bestehen soll.
    Als Führer der jüngeren Mannschaft soll der Ackermann Hermann Knoke mit der neuen Spritze und als Führer der zweiten Abteilung der Anbauer Heinrich Göhe mit der alten Spritze sein.


    05. April 1913 aus dem Protokollbuch der Gemeinde Hoitlingen

    Als Feuerwehrhauptmann wurde der Halbstückenköther Friedrich Hansmann Nr.ass 11 gewählt.

    Als Zugführer für den bisherigen Führer Knoke mit der neuen Spritze wurde der Stückenköther Wilhelm Jelpke gewählt.


    08.07.1926

    Die Feuerwehr Hoitlingen wurde vor dem 08.07.1926 noch vom Gemeinderat Hoitlingen geregelt. Ab diesem Zeitpunkt wurde sie eigenständig. Sie nannte sich nun Freiwillige Feuerwehr Hoitlingen.
    Zu diesem Zeitpunkt zählten sie 32 Mitglieder.


    1930

    Heinrich Böse wird zum Feuerwehrhauptmann gewählt.


    1931

    Friedrich Hansmann wurde erneut zum Feuerwehrhauptmann gewählt.


    1934

    Eduard Banse übernahm das Amt des Feuerwehrhauptmannes der FF Hoitlingen.


    1935

    Die Feuerwehr Hoitlingen erhält einen Tragkraftspritzenanhänger (TSA) des Herstellers Julius Müller Feuerlöschfabrik aus Döbeln in Sachsen.


    Im März 1938

    Friedrich Hansmann wurde durch seine 44-jährige treue Mitgliedschaft zum Ehrenführer der Freiwilligen Feuerwehr Hoitlingen ernannt.


    1945

    Herbert Schulze sen. wurde zum Feuerwehrhauptmann gewählt.


    1947

    Rudolf Banse wurde zum Ortsbrandmeister gewählt.


    03.10.1949

    Gegen 06:00 Uhr morgens wurde die Feuerwehr Hoitlingen zu einem Großbrand in der Tiddischer Mühle gerufen. Das Feuer wurde vom Bauer Schulze gesichtet. Die TSA wurde von einigen Kameraden schon Richtung Tiddische gezogen. Der Gemeinschaftstrecker (Bulldog) fuhr den Kameraden hinterher und wurde höhe Grenzgraben vorgespannt. Vor Ort unterstützte man die Wehren aus Tiddische und Barwedel, die Probleme mit deren Spritzen hatte.


    1954

    Übung in Vorsfelde

    Walter Hansmann, Otto Klopp, Rudi Banse, Ernst Lobe


    1956

    Die Freiwillige Feuerwehr zählte 47 Mitglieder.


    05.10.1963


     

    Einweihung des ersten motorisierten Fahrzeuges der FF Hoitlingen.
    Es war Volkswagen TSF-T

     

    Baujahr: 1963
    Besatzung: 3 Mann
    Beladung: Geräte für eine Löschgruppe
    Pumpe: Metz TS8/8

    Um das TSF-T zu finanzieren, musste die alte Handdruckspritze  verkauft werden.


    14.02.1970

    Otto Klopp wird neuer Ortsbrandmeister der FF Hoitlingen


    1980

    Hoitlinger Kneipe brennt nieder

    In den frühen Vormittagsstunden brannte der Festsaal der Hoitlinger Kneipe nieder. Aus dem Flammenmeer konnten 50 Liter Bier gerettet werden.
    Um den Brandermittler die Arbeit zu ermöglichen, mussten noch Dachsparen mit einem Trecker abgerissen werden. Dieser war laut Kripo ohne TÜV.



    01.10.1980

    Die Jugendfeuerwehr Hoitlingen wird gegründet.

    Dieter Walter überreicht der neugegründeten JF einen Wimpel.


    26.03.1985

    Die SG-Brome übt in Hoitlingen für den Ernstfall.

    Mit mehreren Fahrzeugen erschienen die Wehren zu einer groß angelegten Brandübung in Hoitlingen. Zur Abwehr kam der samtgemeindeeigene Wasserzug zum Einsatz. Vor Ort waren die Wehren Brome, Parsau, Tülau und Hoitlingen. Aufgabe war es, aus einer 750 Meter entfernten Kiesgrube eine Löschwasserversorgungsleitung zum Einsatzort zu verlegen. Das Wasser floss nach 12 Minuten.


    12.08.1985

    Scheune ging in Flammen auf

    In der Nacht zum Dienstag brannte die Scheune von Klopp.
    29 Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Hoitlingen wurden von
    50 Kameraden der Wehren Tiddische, Jembke, Eischott und Rühen unterstützt. Das Besondere bei diesem Brand war der Westwind, der eine größere Katastrophe verhinderte. Tage zuvor wehte ein starker Ostwind, der das Feuer geradewegs auf die benachbarten Grundstücke gedrückt hätte.


    1986

    Neubau Gerätehaus


     


     
    Nach harter Arbeit und mit viel Eigenleistung wurde das neue Gerätehaus eingeweiht. Samtgemeindebürgermeister Otto Schulze aus Tülau übergibt Ortsbrandmeister Otto Klopp feierlich den obligatorischen Schlüssel.


    1988

    Fahrzeugübergabe TSF

    Das TSF-T wurde nach 25 Jahren von einem TSF abgelöst. Auf dem Foto sind Samtgemeindebürgermeister Otto Müller aus Parsau, Ortsbrandmeister Otto Klopp, Ehrenortsbrandmeister Rudolf Banse, Samtgemeindedirektor Hans Schönecke und Gemeindebrandmeister Willi Aldinger bei der Fahrzeugübergabe zugegen.


    10. Oktober 1990

    Großbrand Wäscherei

    Großer Schaden entstand beim Großbrand der Wäscherei Walter. Gegen 21.30 Uhr wurde die FF Hoitlingen sowie fünf benachbarte Orte alarmiert. Es gelang zwar, das Übergreifen der Flammen auf das Wohnhaus zu verhindern, doch das Betriebsgebäude wurde fast vollständig zerstört. Der gesamte Sachschaden wurde auf
    750.000 DM geschätzt

    .         

    Nachlöscharbeiten


    08.01.1995

    Uwe Oestreich wurde neuer Ortsbrandmeister.


    04. Mai 1999

    Das Gründungsdatum der FF Hoitlingen wurde vom 15 Juni 1926 auf den 04 September 1889 geändert.

    Nachdem die Feuerwehr kurz vor ihrem 75-jährigen Jubiläum stand, wurden Auszüge vom Ratsmitglied General a.D. Detlef Ahrens vorgelegt. Dieser ist im Besitz des alten Protokollbuches der Gemeinde Hoitlingen von 1865. Der älteste Eintrag über das Feuerwehrwesen wurde am 04. September 1889 gefunden.


    Januar 2003

    Die Feuerwehr Hoitlingen beschaffte sich den ersten MTW. Es war ein Volkswagen T3 aus dem Jahre 1980.


    August 2005

    Restaurierung der alten TSA

    Mit viel Fleiß und Zeitaufwand wurde die alte TS von 1935 von den Kameraden Dominik und Robert Langer wieder zum Laufen gebracht.


    19.11.2005

    Eine geplante Großübung in der Wäscherei Hoitlingen wurde vom Ortsbrandmeister Uwe Oestreich ausgearbeitet. Bei der Übung waren die Feuerwehren Hoitlingen, Tiddische, Jembke, Bergfeld, Stützpunktwehr Parsau und die SEG Gifhorn beteiligt.


    2006

    Die Feuerwehr Hoitlingen tritt zum ersten Mal seit bestehen mit zwei Gruppen bei den Samtgemeinde Wettkämpfen der Samtgemeinde Brome an.


    22.10.2006

    Die alte TSA wurde nach der Instandsetzung vorgeführt

    Die alte TSA wurde auf dem Herbstmarkt der Feuerwehr Hoitlingen der Öffentlichkeit in Form einer kleinen Vorführung dargestellt. Zusätzlich wurden die noch vorhandenen Feuerwehrbekleidungen der verschiedenen Epochen präsentiert.


    01.01.2009

    Seit dem 01.01.2009 ist die Samtgemeinde Brome in vier Löschzüge eingeteilt. Wir gehören dem Löschzug 17-4 an. Beim Einsatzstichwort "Feuer" wird der betreffende Zug alarmiert.


    03.02.2009

    Am Dienstag, 03.02.2009 kam es dann um 17:18 Uhr zum ersten Zugalarm. In Tiddische war in PKW in Brand geraten.


    Dezember 2009

    Zweiter MTW wurde angeschafft.

     Der dreißig Jahre alte MTW T3 wurde gegen einen neueren Volkswagen T5 ausgetauscht. 


    2012

    Marcus Oestreich übernimmt das Amt des Ortsbrandmeisters der FF Hoitlingen.


    2014

    Die Freiwillige Feuerwehr besteht zurzeit aus 159 Mitgliedern.

    Aktive Mitglieder: 28

    Fördernder Mitglieder: 82

    Altersabteilung: 32

    Jugendfeuerwehr: 15

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